Minne Sota zu Nanuk

Unser zweiter Wurf, der eigentlich der erste hätte sein sollen, ist nun doch endlich da.

Sandros Wurf, Klassifikation D 3 (Wolfhund zu Nordlandhund)

Mutter:                                                                        Vater:

Minne Sota                                                                Blue Nanuk

Tschechoslow.Wolfhund                                                     Husky

     

Wurftag: 24.10.2019

Wurfstärke: 3 Rüden / 3 Hündinnen

Klass. D 3 (Wolfhund x Nordlandhund)

Untersuchungsbefunde:

Mutter und Vatertier wurden auf 150 verschieden genetische Erkrankungen untersucht.Das sind alle möglichen erblichen Faktoren, die man untersuchen kann.

Es beinhaltet:

Erblich bedingte Erkranken bei Blut und Blutgerinnung ( 26 Typen) N/N

Erbliche Erkrankungen von Krebs (Niere und Nolduläre Dermatofibrose  N/N

Erbliche bedingte Erkrankung: Dental  N/N

MDR 1 (Medikamtenunverträglichkeit)  N/N

Erbliche bedingte Erkrankungen der Augen (30 Krankheittypen)  N/N

Erbliche bedingte Erkranungen des Immunsystems (9 Typen)  N/N

Erbliche bedingte Erkrankungen von Leber und Gastrointestinaltrakt (4 Typen) N/N

Metabolische Ergebnisse (33 Typen)  N/N

Mittelliniendefekte  (2 Typen) N/N

Ergebnisse Muskuloskelettal (28 Typen)  N/N

Neurologische Ergebnisse (44 Typen) N/N

Ergebnisse Neuromuskulär (2 Typen)  N/N

Ergebnisse Reproduktion 1(Typ)  N/N

Ergebnis Respiration (1 Typ) N/N

Erbliche bedingte Haut und Haarerkrankungen (9 Typen )  N/N

Erbliche bedingte Erkrankungen des Harntraktes (11 Typen) N/N

HD-frei (Vater und Muttertier)

ED-frei (Vater und Muttertier)

Zähne: vollzahnige Schere (Vater und Muttertier)

Hoden: beidseitig vorhanden (Vatertier)

Es gibt einen rezessiven Erbgang, wobei beide Elterntiere Träger eines Defektgens sein müssen, damit ein betroffener Welpe entsteht, oder den dominanten Erbgang, wobei nur ein Elternteil betroffen sein muss. Ein Trägertier eines rezenssiven Gens kann man durchaus mit einem Partner verpaaren, der die entsprechende Krankheit nicht trägt. Die Welpen werden teils vollkommen frei sein oder tragen dieses Gen in sich, sind aber nicht betroffen und erkranken auch nicht. Verpaart man jedoch zwei Trägertiere des gleichen Defektgens miteinander, können betroffene Welpen entstehen, was es zu vermeiden gilt. (Zum Beispiel MDR 1 x MDR 1 ergibt MDR 1 erkrankte Welpen) Trägertiere eines dominanten Defektgens sollten aus der Zucht ausgeschlossen werden.

Weder Vatertier noch Mutter unserer Welpen sind Träger einer Krankheit oder gar betroffen.

Man kann auf dieser Welt nicht alles untersuchen und herausfinden. Aber das, was geht, machen wir eben, um den Welpen den besten Start ins Leben zu geben.

Die Welpen dürften sehr aufgeschlossene, anhängliche und lauffreudige Hunde werden, die robust gehalten werden können und gerne mit ihren Besitzern draußen unterwegs sind. Er Erscheinungsbild ist wölfisch, aber es sind und bleiben Hunde, die sich auch wie Hunde verhalten und auch wie solche ausgebildet werden können.

Nein, wir kreuzen nicht mit „echten“ Wölfen ein. Erstens ist das verboten und zweites würden wir das aus ethischen Gründen und aus Respekt zum Wolf nicht machen. Wölfe gehören in die Natur, in ein Rudel,  wo sie frei leben können. Einen Wolf in der Wohnung, im Garten oder im Haus zu halten, ist ein Verbrechen am Tier. Aber es gibt genug egoistische Menschen, die das machen würden, nur um zu prahlen: „Huuuuu, ich habe einen Wolf“. Der Wolf ist kein Hund und kann auch nicht wie ein solcher gehalten werden. Es ist bei den reinen Wolfhunden manchmal schon schwierig genug, sie zu halten, da manche sehr, sehr freiheitsliebend sind, und nichts darum geben, was der Mensch so will und denkt. Sie sind dann weder ausbildbar noch lassen sie sich in Haus und Garten allein halten. Es wären nicht die ersten Wolfhunde, die auf nimmer Wiedersehen über den Gartenzaun verschwinden oder ihre Besitzer mit ihren manchmal sehr scheuen Art in den Wahnsinn treiben.

Unsere Hunde sind Hunde, Familienhunde. Wir wünschen kein wölfisches Verhalten, vom Heulen mal abgesehen. Aber das machen auch Huskys oder die Malamuten. Unsere Hunde kann man ganz normal in Haus und  auf dem Hof halten und sie als Hunde betrachten. Sie sind durch ihre dichtes Fell robust und die Folgsamkeit hängt davon ab, wie gut der Besitzer mit seinem Hund umzugehen versteht. Ein Hund kommt nicht folgsam auf die Welt. Wird er wild und ohne Grenzen aufgezogen, wird er sich auch entsprechend benehmen und ein rotzfrecher Flegel gelten. Es hängt viel vom Besitzer ab, wie der Hund wird und wie er in der Gesellschaft, die immer anstrengender wird, auffällt.

Welpen im Alter von zwei Wochen

Wenn man die Geduld hat und etwas wartet, sieht man gleich, wie groß sie geworden sind. Minne Sota ist eine sehr fürsorgliche Mama (die völlige Zerstörung des Ruhekissens hätte nicht sein müssen, hahaha). Sie liegt ständig bei ihren Kinder drin und wir müssen sie manchmal dazu überreden, mal wieder dem Rudel einen Besucht abzustatten. Bewegung tut ihr ja auch ganz gut. Sie ist immer länger unterwegs, geht dann aber wieder gern zu ihren Babys rein, die ziemlich gewachsen sind. Die Augen sind auch schon offen und überhaupt. Wenn sie knurren …..

Zwei Videos. Eines vor dem Entwurmen, eines danach, grins.

Wir waren heute mit der Kamera unterwegs

Jungs

Mädchen

Zweites Video von nun sechs Welpen („Versteck dich“ wurde ausgetrickst)

Hier das allererste Video von den ein paar Stunden alten Welpen.

Auf dem Video hat sich einer der Welpen ständig versteckt. Sobald es geht, fische ich mir den.

Wer Interesse hat oder sich weiter informieren möchte, kann mich gerne kontaktieren. Einfach das Kontaktformular nutzen.

Weitere Bilder werden folgen, wenn die Welpen etwas älter sind.