Hunde füttern

Wie füttere ich meinen Hund!

Gibt man dieses Satz in Sozial Networks oder in den verschiedenen Foren ein oder jagt ihn durch Google durch, erhält man abertausende Möglichkeiten, wie seinen Hund „richtig“ füttern, was man lassen soll, was schlecht und was gut ist, man wird mit Infos derart überschüttet, dass man hinterher eigentlich genauso schlau ist wie vorher. Wie mache ich es richtig? Was kann ich falsch machen? Aber genau diese Fragen beschäftigen Hundehalter, und sehr, sehr oft werde ich gefragt, wie und mit was ich meine Hunde füttere. Klar, sie sehen alle gut aus, haben ein traumhaftes Fell, stinken nicht und sehen für viele einfach wunderschön aus. Natürlich haaren auch meine Dogs und sie sind auch gelegentlich schmutzig, besonders dann, wenn es geregnet hat. Dann sauen sie sich so richtig ein. Gerade nach Hitzeperioden ist das Baden in Pfützen oder im Schlamm einfach herrlich. Meine Hunde bilden da absolut keine Ausnahme. Da hilft hinterher nur eines …. der Gartenschlauch!!! Aber grundsätzlich werde ich sehr oft gefragt, was ich denn so füttere, wie ich die Welpen aufziehe, und, und, und. Nun, wir betreiben unsere Zucht seit 18 Jahren, haben selbst ein mächtig großes Hunderudel, fahren unsere Hunde und keiner war je wirklich nennenswert krank. Ich bin kein Guru, kein Wissenschaftler, ich mache auch aus der  Fütterung meiner Hunde kein Experiment oder halte mich an irgendwelche Richtlinien. Gefressen wird, was auf den Tisch kommt. Ich habe noch nie in meinem Leben Futter für meine Hunde abgewogen. Das würde mich ewig viel Zeit kosten. Wir brauchen auch bei einer normalen Fütterung eineinhalb Stunden. Wir haben auch noch nie wirklich darauf geschaut, was und wie viel in jedem Futter drinnen ist, wie viel Prozente von dem oder von dem. Zu Zeiten meiner Oma, und das  ist jetzt gut 35 Jahre her, gab es die heutigen Futtersorten gar nicht, von Trockenfutter ganz zu schweigen. Damals wurden kleine Hunde meist mit Dosenfutter wie Chappi und Pedigree Pal gefüttert, große Hund erhielten einen Mix aus Fleisch, Gemüse, Kartoffeln, Flocken und was der Haushalt sonst noch so hergab. Es gab damals noch kein Eukanuba, kein Royal Canin, kein Wilderness, selbst das Wort „barfen“ war damals unbekannt. Man hat seine Hunde sowieso „gebarft“ weil es nichts anderes gab und auch diese Hunde wurden alt. Es gab weder ein getreidefrei, Monoprotein, real nature, noch sonst was. Darüber hat sich damals niemand Gedanken gemacht. Gefressen wurde, was es gab und kein Hund ist an dem Futter verreckt.

Ja, aus dieser Zeit komme ich und habe die Veränderung miterlebt. Manchmal entweicht mir heute noch ein Grinsen, wenn ich so höre, auf was beim Füttern des Hundes so aufzupassen ist. Konkret wird aus der Fütterung eine Wissenschaft gemacht, die manchmal sehr amüsant ist. Am meisten muss ich lachen, wenn mir Menschen erklären, dass ihr Hund nur die und die Sorte Fleisch fressen darf, nur so und so viel Gramm, ja kein Getreide, Gemüse nur bedingt und sonst bekommt der Hund nichts. Wenn ich dann erzähle, mein Hund hat einen Joghurtbecher mit abgelaufenem Joghurt ausgeleckt oder die sauer gewordenen Milch mitgefressen, die Kotelettknochen vom Grillen mit Genuss vertilgt, wirft man mir Blicke zu, als gehörte ich in die Welt der Ahnungslosen. Auf der anderen Seite gibt es Hunde mit Gelenksproblemen, mit Allergien aller Art, mit schlechten Allgemeinbefinden und die zu fett geratenen Hunde säumen die Straßen wie die Tauben das Dach.

Wie dem auch sei, wollen wir uns mal erinnern, was der Hund eigentlich ist, vorausgesetzt, er wurde nicht züchterisch so verunstaltet, dass er generell mit seinem Dasein Probleme hat. Ein Hund ist ein Lauftier. Es möchte sich bewegen, laufen, rennen, auch über längere Strecken hinweg. Ein Hund ist ein Fleischfresser und das hat sich auch im Laufe der Evolution nicht geändert. Hunde habe eine sehr schnelle Verdauung, weswegen sie Pflanzenfasern nur sehr, sehr schwer verdauen können. Das heißt, eine gefressene Kirsche kann durchaus auch als Kirsche hinten wieder zum Vorschein kommen, weil sie der Hund nicht verdauen konnte. Pflanzenfresser wie Pferde, Ziegen oder Schafe, habe ein Verdauungssystem, dass auf das Verdauen von Pflanzen ausgerichtet ist. Pferde  haben einen unheimlich langen Darm, der ständig was zu tun braucht, weswegen Pferde auch ständig fressen und Wiederkäuer wie Rinder, Ziegen oder Schafe fressen und verdauen ihre aufgenommene Nahrung gleich zweimal.

Wölfe fressen ihre Beute mit allem, was dazugehört. Innereien, Haut, Haare, Hufe. Alles, was die Kiefer zerkleinern können, wird vernichtet, auch der Mageninhalt, der die vorverdauten pflanzlichen Teile liefert, die der Hund haben will. Sie fressen Erde, Äste, Gräser, Zweige, Holz, gelegentlich auch Früchte wie Wildäpfel, Weintrauben und was sich sonst noch so findet, was aber eher einen kleinen Teil ausmacht. Deswegen haben Wölfe auch mal einen festen Schiss, dann wieder einen sehr flüssigen, was normal und bedenkenlos ist.

Hunde bekommen in der Regel eine Sorte Futter, ab und an ein paar Leckerlis und dabei bleibt es dann. Manche Menschen machen sich um einen Tick zu viel Gedanken um das Menü des Hundes, manche Menschen zu wenig. Was aber vielen wollen, ist ein saubere und vor allem geruchloses füttern. Es soll appetitlich ausschauen, angenehm riechen und den Hund mit allem versorgen.

Wir hier bei uns, wir füttern großteils „roh“. Das heißt unsere Hunde bekommen Fleisch und Knochen. Alle Sorten Fleisch, die wir von einem Metzger beziehen, der uns das gibt, was leider nicht mehr zum Verkauf taugt, weil es abgelaufen ist. Dabei ist alles. Vom Tafelspitz über Schnitzel, Gulaschfleisch, Leber, Rindsfilets, Hühnerschenkel, einfach alles, was so übrig bleibt und sonst weggeworfen werden würde. Wir nehmen es dankend an. Unsere Hunde fressen auch alles und wir hatten noch nie, seit wir Hunde haben, Probleme mit Knochen, mit Innereien, mit Hühnerschenkel oder mit Schweinefleisch. Immer wieder hören wir, Schweinefleisch wäre schlecht für den Hund, weil es giftig wäre und Krankheiten übertragen würde. Ääääähm, wenn es giftig wäre und Krankheiten übertragen würde, wieso essen wir es dann???? Was ist dann mit Schweineohren? Die füttert man ja auch. Bei diesem Hype um Schweinefleisch geht es lediglich um die „Pseudowut“. (Aujeszkysche Krankheit) Hervorgerufen durch den Aujeszky-Virus der zu den Herpesviren gehört. Die Seuche ist anzeigepflichtig. Der Wirt dieses Virus sind hauptsächlich Schweine und bei allen Säugetieren verläuft die Krankheit tödlich. Primaten wie auch Menschen sind für das Virus nicht empfänglich. Wird diese Krankheit in einer Schweinezucht festgestellt, gelangt dieses Fleisch keinesfalls in die Nahrungskette. Der Bestand wird getötet. Was allerdings passieren kann, dass sich Jagdhunde beim Wildschwein mit diesem Virus infizieren. Der Virus wird vom Endwirt (Hund) nicht ausgeschieden, weshalb nur eine Ansteckung beim Schwein möglich ist. Auf gut Deutsch heißt das, wir haben eine sehr hohe Lebensmittelkontrolle und ich kann mir nicht vorstellen, dass verseuchtes Fleisch in den Handel gelangt und sollte sich wirklich jemand fürchten, es gibt ja Leute, die malen den Teufel an die Wand, dann das Fleisch kochen. Der Virus ist nicht hitzebeständig, nach dem Kochen hin und erledigt,  und das Fleisch kann verzehrt werden.

Wir füttern unseren Hunden auch Schweinefleisch, ungekocht, also roh und siehe da … sie leben noch alle und das seit Jahren. Fleisch wird vom Hund am besten verdaut und verwertet. Die Hunde kacksen nach dem Fressen von Knochen richtig harten Kot, nach dem Fressen von Fleisch ordentliche Würschtel. Mittlerweile bietet der Handel Rohfleisch schon sehr schön abgepackt an. Auftauen und füttern. Das Fleisch ist vorgewolft, sodass auch das Schneiden wegfällt. Kein Fleisch muss wirklich gekocht werden. Wölfe machen schließlich auch kein Lagerfeuer, um das erlegte Kaninchen zu braten. Jetzt gibt es aber Menschen, die wollen kein Fleisch füttern, aus welchen Gründen auch immer. Bitte, fangt nicht an eure Hunde vegetarisch oder gar vegan zu ernähren. Das ist artentfremdend und passt nicht wirklich zum Verdauungssystem des Hundes. Hunde sind nun mal Fleischfresser. Niemand würde auf die Idee kommen, einem Rind oder einen Pferd ein paar Kilo Gulaschfleisch anzubieten, da wir wissen, dass das nicht geht. Wieso wissen das so manche beim Hund nicht? Hunde sind nun mal keine Pflanzenfresser, sonst könnten wir sie ja auf die Wiese stellen und sagen „friss!“. Geht auch nicht.

Jetzt bietet sich das Trockenfutter, das es ja heute schon in allen erdenklichen Formen gibt, richtig gut an. Es riecht angenehm, ist leicht zu füttern, sauber …. aber, Trockenfutter ist nicht gleich Trockenfutter. Zudem haben alle Trockenfuttersorten eines gemeinsam. Sie sind „trocken“. Das Futter quillt im Magen des Hundes minimum bis zu seiner doppelten Menge auf und entzieht dem Hund damit sehr viel Flüssigkeit. An ganz heißen Tage, und die haben wir immer öfter, essen wir Menschen ja auch keine ganze Packung Chips, weil es auch aufgeht und Durst verursacht. Wir kommen also mit dem Trinken nicht mehr nach. Dem Hund geht es aber ähnlich, zudem ist das tägliche Fressen von ein und demselben Trockenfutter und das jahrelang einfach stinklangweilig. Immer wieder kommt die Behauptung, der Hund würde kein anderes Futter vertragen und Durchfall bekommen. Nun, wenn der Hund nichts anderes kennt, als jeden Tag ein und dasselbe, wird er wohl reagieren, wenn er auf einmal etwas anderes bekommt. Essen wir, als Menschen, jeden Tag, sagen wir, nur Milchreis, das jeden gottverdammten Tag und das mehrere Jahre hindurch, und erhalten dann auf einmal ein Schnitzel oder einen Schweinsbraten, wird die Gedärmung auch Zeter und Mordio schreien, weil der Körper das nicht gewohnt ist. Sehen wir uns Straßenhunde an. Die fressen alles, was runterschluckbar ist und den Hunger stillt, und die leben schließlich auch. Wir verweichlichen und verwöhnen unsere Hunde derart, dass sie fast krank werden müssen. Es geht gar nicht mehr anders. Wir verfüttern auch Trockenfutter, wobei unsere Hunde jedes Futter fressen, da wir nicht „umscheißen“, aber wir greifen zu den besseren Sorten, da billiges Trockenfutter einfach nicht verwehrtet wird. Außerdem, was soll in einem billigen Futter schon groß drinnen sein? Ist ein Futter gut hergestellt, dann kostet es Geld. Wird es billig hergestellt, enthält es viele Füller wie Soja oder Rübenschnitzel und was sich sonst noch anbietet. Chappi mit Huhn hat wohl nur die Fingerspitze von einem Huhn gesehen, mehr wohl nicht. Teures Futter wird anders hergestellt und enthält auch dementsprechend mehr. Die Hunde verwerten es besser, kacksen nicht so viel und brauchen weniger Futter, um gut auszusehen. Wolfsblut ist ein Futter, das wirklich gut, aber auch sauteuer ist. Dennoch würden wir unseren Hunden das Trockenfutter nie trocken füttern. Wir weichen es in Wasser ein, damit der Hund zuerst trinkt, bevor er frisst. Es entzieht ihm auch so noch genug Flüssigkeit, aber es trocken zu verfüttern, hat schon ein wenig was mit Hirnlosigkeit zu tun.

Dann kommt die Sache mit dem Dosenfutter. Ist Dosenfutter eine Alternative zum Barfen? Nunja, unter barfen verstehe ich das Füttern von Frischfleisch und Dosenfutter ist kein Frischfleisch. Jetzt gibt es aber Menschen, die sich vor Kuttel, Kopffleisch, Hühnerhälsen oder was auch immer, ekeln. Sie wollen es nicht riechen, nicht anfassen, nicht sehen, weil ihnen graust. Andere wiederum haben keine Tiefkühltruhe um beispielsweise 30kg Frischfleisch einzufrieren, denn sie haben nur ein kleines Gefrierfach. Wir haben deshalb mal einige Dosenfuttersorten unter die Lupe genommen. Sorten, die man kennt.

Ab schlechtesten abgeschnitten davon hat die Sorte „Rinti“. (Die ganz billigen habe ich gar nicht erst probiert)

Es wurde zwar gefressen, was aber hinten rauskam, war eigentlich nur Brei. Widerlicher Brei, was man nicht will, wenn man das Kaksi von seinem Hund mit dem Sackerl wegputzen muss. Auf der Dose steht 70% Fleisch und Innereien. Nicht aufgelistet wird, wie viel wirkliches Fleisch und wie viel Innereien. Dass Innereien billiger sind als Muskelfleisch ist klar. Nachdem die Dose knapp 2,- kostet (800g Dose), wird es wohl billig hergestellt worden sein, zumal ich mich frage, ob die angegebene Rübenfaser wirklich so notwendig ist. Ich gehe davon aus, dass man unter Rübenfaser Zuckerrübenschnitzel meint, die man eigentlich als Futtermittel für Rinder, Schweine und Pferde herstellt. Rübenschnitzel sind ein Nebenprodukt der Zuckerrübenverarbeitung. Pferde fressen es sehr gerne, aber im Dosenfutter ist es maximal ein Füller, mehr nicht.

Wilderness

Auch diese Dose haben wir versucht. Auch die wurde gefressen und einigermaßen normal ausgeschieden. Allerdings werden auch in Wilderness ziemlich viele Innereien verarbeitet und ich fragte mich, ob mein Hund wirklich Bockshornklee, Petersilwurzeln, Sauerampfer und Spirulina (Mikroalgen, gilt als Nahrungsergänzung auch für Menschen) haben muss. Im Allgemeinen aber vertretbar. Mit 4.29 (800g Dose) in der mittleren Preisklasse.

Real Nature

Auch das habe ich mir angesehen, da es heißt, dass dieses Futter 100% Natur enthält. Nun, die großen Hunde von mir fressen ja so ziemlich alles. Ich habe es aber auch bei den Welpen versucht und die haben sofort reagiert. Der Kot war breiig, weswegen ich mir hier die Inhaltsstoffe angesehen habe. Gut überall werden Innereien verarbeitet. Hier kam bei der einen Sorte noch Naturreis dazu, bei dem anderen Maiskeimöl und dennoch würde ich es den Welpen nicht nochmal füttern, obwohl eine Sorte für Welpen ausgerichtet war. Kostenpunkt 2.99. Na, ob da nicht doch ein wenig mit den Innereien geschummelt wird?

Wolfsblut

Dieses Futter schlug alles. Ich habe mich nicht gewagt, es den Welpen zu verfüttern, denn was da alles drin ist, kann den Welpen, die das Verdauen erst lernen müssen, unmöglich guttun. Neben dem üblichen Anteilen an Fleisch 30% (Hase), 27%(Kaninchen), soll in dem Futter Süßkartoffel, Kartoffel, Kürbis, Pastinake,Kohlrabi, Karotten, Fenchel, Tomate, Moringa (Strauch aus Afrika, die mehr als Liebhaberpflanze gehalten wird, weniger der Ernährung dient), Kichererbsen, Spinat, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Holunderbeeren, Topinambur (Wurzelgemüse), Papaya, Banane, Quinoa (Reismelde, dient in den Anden den Bergvölkern als Grundnahrungsmittel), Petersilie, Kaktusfeige, Brennnessel, Weißdorn, Löwenzahn, Ginseng, Cirtrus-Bioflavoide (Vitamin C Verstärker), Leinsamen. Habe ich nun einen Fleischfresser zu füttern oder stellen wir jetzt doch auf Pflanzen um??? Zu was, um alles in der Welt, braucht mein Hund Kaktusfeige, oder die gesamte Ansammlung an Waldbeeren, wieso Kichererbsen, wieso Papaya oder gar Quinoa, von Moringa ganz zu schweigen? Ich habe das Futter meinen Welpen nicht gegeben, da ich nicht weiß, ob sie diese ganze Dinge überhaupt verdauen können oder ob ich mir da Durchfall anlache, dass es nur so rauscht. Und mit 6,29 die 800 Gramm Dose ist das Futter nicht ganz billig. Hat man einen großen Hund, der vielleicht seine zwei bis drei Dosen am Tag fressen würde, geht das ganz schön ins Geld.

Ich habe mir im Geschäft noch mehrere Dosen angesehen, aber die Inhaltsstoffe waren ziemlich die gleichen. Billiges Futter enthält Füller, ganz billiges Dosenfutter bitte im Regal stehenlassen. Dieses Zeug sollte man nicht verfüttern.

Xantara:

Dann bin ich durch einen Bekannte auf ein Dosenfutter gestoßen, das es nicht im Handel gibt. Name „Xantara“. Auch hier werden wieder Fleisch und auch Innereien verarbeitet, allerdings fehlen sämtliche Gemüsesorten, die niemand brauchen kann, weil zu exotisch. Ich lasse mir Cranberry (Preiselbeere) durchaus einreden, da die Preiselbeere auch bei uns Menschen der Blase und den Harnwegen sehr gut tut. Ich lasse mir Öle einreden, wie Hanföl oder Schwarzkümmelöl, Leinöl oder Nachtkerzenöl. Öle, die sich gut auf den Organismus des Hundes auswirken. Auch Grünlippmuschel und Algenkalk hat gute Auswirkungen. Dinge, die man gern separat ins Futter gibt und die der Hund mitfrisst. Dieses Futter habe ich meinen Welpen gegeben, weil nix drin ist, was mir jetzt wirklich Sorgen machen würde. Zudem werden keine synthetischen Mineralstoffe oder Vitamine verarbeitet, was mir auch gut gefallen hat. Die Welpen haben nach zwei Tagen gefüttert mit Xantara noch immer festen Schiss, zwar farblich verändert, was normal ist, aber es gab Würstchen und auch die Kotmenge hielt sich in Grenzen. Weiters wird bei Xantara mit dem Ling Zhi Pilz (Glänzender Lackporling) gearbeitet, der schon ewig in der chinesischen Heilkunst verwendet wird. Der Name bedeutet „Geist Pflanze“ und sie gilt als König der Heilkräuter. Dieser Pilz wirkt entgiftend, regt den Stoffwechsel an, beruhigt die Nerven und hat positive Eigenschaften auf den gesamten Organismus, besonders wenn Hunde Allergien haben, gestresst sind und sich ständig unwohl zeigen. Bisher war es das einzige Dosenfutter, welches zwar das richtige „Barfen“ nicht ersetzen kann, aber als Alternative gut in Frage kommt. Gemischt mit einem guten Trockenfutter und Wasser kann man daraus ein richtiges Happy Meal für Hunde zaubern, die genug Wasser zu sich nehmen und nicht mit quellendem Futter im Magen kämpfen müssen. Mit 4.20 die 800 Gramm Dose ist das Futter zwar nicht günstig, bewegt sich aber in der Mittelklasse. Günstig heißt eben billig gemacht.

Zusammengefasst:

Trockenfutter werden viele nicht abstellen wollen, deswegen Trockenfutter nie trocken verfüttern. Hündinnen die Säugen oder Hunde mit starkem Durchfall sollten generell kein Trockenfutter erhalten, da es ihnen Flüssigkeit entzieht. Säugende Hündinnen brauchen aber Wasser, um Milch zu produzieren und durchfallkranke Hunde, um nicht auszutrocknen.

Sorten:

Wolfsblut ist und bleibt eines der besten Trockenfuttersorten, ist aber auch eins der teuersten. Wir verwenden auch Happy Dog, Josera, manchmal Wilderness und versuchen auch andere Sorten. Wie gesagt, unsere Hunde fressen sowieso alles. Die sind alles gewohnt, aber bei heißen Wetter brauchen sie sicher kein hochwertiges Futter.

Barfen:

Barf bedeutet Rohfleisch (Back Again Raw Feeders) und kein Dosenfutter der Welt kann Rohfleisch ersetzen. Ein Stück Fleisch kommt direkt von dem geschlachteten Tier. Es ist unverfälscht. Im Dosenfutter kann allerhand sein, was keiner wirklich wissen will. Sehen tut man es allerdings nicht. Aber Dosenfutter (Nassfutter) ist eine gute Alternative, wenn man seinen Hund nicht mehr ausschließlich trocken füttern will, sondern Abwechslung auf den Speiseplan bringen möchte. Oder man hat nicht die Möglichkeit, Rohfleisch einzufrieren oder man will einfach nicht, dass der Kühlschrank nach Kuttelfleck stinkt. Wir haben Xantara mit Wolfblut gemischt, eine richtige Pampe daraus gemacht und es wurde von den Hunden gern angenommen. Sie haben hinterher nicht literweise Wasser gesoffen und auch die Menge und die Konsistenz des Kots war vertretbar.  Meine Welpen sind immer ein besonderer Indikator. Was vertragen wird, kann nicht so schlecht sein. Die großen Hunde haben generell keine Probleme mit der Fresserei.

Links:

http://www.petfrost.at/

Petfrost beliefert einmal im Monat Wien, NÖ und das Burgenland mit Tiefkühlfleisch. Es ist schön abgepackt und kann sofort verfüttert werden. Nur was für Leute, die sich nicht ekeln und die eine Gefriertruhe haben.

http://www.dinner-for-one.at

Auf dieser Seite kann man sich über Xantara informieren und gegebenenfalls auch gleich seine Bestellung aufgeben. Xantara bietet auch für den menschlichen Bereich etliche Produkte. Verzeiht mir, wenn ich da nicht so bewandert bin.

https://www.medpets.de/

Das ist eine Seite, wo man Wurmkuren, Spot Ons und etliche andere Dinge bestellen kann. Wir holen uns von dort immer unsere Spot Ons und gucken nach, wenn wir etwas anders suchen. Bisher gab es nie Probleme.

http://www.dogpoint.at/

Wer sich für den Schlittenhundesport interessiert, findet hier das gesamte Zubehör.

Wer noch Fragen hat, kann sich gerne bei mir melden, aber ich hoffe, dass diese Seite etwas weitergeholfen hat. Macht aus der Fütterei keine Wissenschaft. Meine Oma hat ihre Hunde auch nicht wissenschaftlich gefüttert, sondern mit dem, was nach dem Krieg da war und sie sind ziemlich alt geworden. Net umscheißen!!!