Rasse

Sandros Leisha Dog – Rassebeschreibung

 

Seit wir uns mit der Zucht dieser Rasse beschäftigen, hat sich bereits vieles verändert.
Der Rücken unserer Hunde ist gerade, die Hinterhand hoch, der Körper bietet den Organen genügend Freiraum und zudem sehen unsere Sandros sehr hübsch aus. Aber sie gleichen nicht einem Ei dem anderen. Der eine ist etwas höher, der andere fester, der nächste kleiner, der übernächste wieder etwas größer.

Das soll nicht nur so sein, dass muss so sein. Rassehunde besitzen nur deswegen ein sehr ähnliches, manchmal sogar fast gleiches Erscheinungsbild, da man innerhalb der Zucht stark selektiert hat und durch Linienzucht (Verpaarung weiter verwandter Tiere) das Bild erhalten hat, dass man sehen kann. An so manchen Rassehunden kann man erkennen, dass sie noch nicht so stark von der Inzucht betroffen sind, da es Hunde innerhalb einer Rasse gibt, die sich stark voneinander unterscheiden.
Der Sandros muss sich automatisch unterscheiden, da man bei Anpaarungen völlig fremder Elterntiere nicht weiß, was sich genetisch durchschlagen wird. Definitiv ist es auch nicht so wichtig, ob der eine Hund länger Beine hat und der andere vielleicht kleiner geraten ist. Fragt man deren Besitzer, ist genau dieser Hund, der beste Hund der Welt, weil er sich in die Familie integriert hat und man sich ein Leben ohne diesen Hund nicht mehr vorstellen kann und will.


Sandros Leisha Wolfsschäferhunde sollen ein lebhaftes aber gutmütiges Wesen besitzen. Genau das, was sich so leicht anhört, ist gar nicht so einfach zu erreichen. In einem Wurf entwickelt jedes Hundekind eine eigene Persönlichkeit. Je weniger Inzucht, desto größer die Unterschiede. Ein Welpe wird frech und selbstbewusst, der nächste etwas schüchtern und zurückhaltend, der übernächste scheu und distanziert. Sie können alle gleich aufwachsen und trotzdem gibt es herbe Unterschiede. Auch wenn die Eltern vom gleichen Schlag waren und eine angenehme Art hatte, heißt das noch lange nicht, das alle Welpen auch so werden.
Man nehme zwei Menschen, ein Pärchen, die ein oder mehrere Kinder großziehen. Und man kommt als Mama und Papa schnell dahinter, dass jedes Kind seine eigene Persönlichkeit hat. „Wo er das nur herhat!“ Alltägliche Fragen, ohne wirklichen Hintergrund, was aber doch beweist, dass der Nachwuchs nicht immer gleich wie die Eltern ist. Wie soll ich sagen, beim Menschen weiß man das wieder … eye, is doch logisch … aber das es auch bei Tieren in einem Wurf unterschiede geben kann, ist den Leuten manchmal neu. Es gibt sogar Menschen die sagen: „Für mich handelt es sich nur um eine gute Zucht, wenn alle Welpen in dem Wurf gleich sind, das gleiche Wesen besitzen und für die gleichen Bereich ausgebildet werden können!“ Es lebe die Inzucht, es lebe das engstiernige Denken.


Wir hatten bereits Würfe, bei dem ein Großteil der Welpen außerordentlich frech und mutig waren, wie auch Würfe, genau von denselben Eltern, bei dem es mit dem Mut nicht weit her war. Die Welpen zeigten sich bei exakt derselben Aufzucht, vorsichtiger, reservierter und weniger draufgängerisch.
In der Natur ist es gut, wenn die einzelnen Individuen unterschiedliche Wesenszüge besitzen. Wären die Welpen in einem Wolfsrudel, vielleicht gemacht von zwei selbstbewussten Tieren, ebenso frech und selbstbewusst wie ihre Eltern, würde es in so einem Rudel bald nur noch krachen. Selbst dort gibt es starke und sichere Tiere, wie auch schwache und ängstliche, die die letzten Plätze der Rangfolge besetzen werden. So herrscht ein natürliches Gleichgewicht. Wachsen in einem Rudel zwei Streithammel heran, die sich nicht riechen können, wird einer gezwungen sein, das Rudel zu verlassen und irgendwo ein neues Rudel zu bilden.

Deswegen erlauben wir uns zu sagen, unterschiedliche Wesenszüge in einem Wurf sind durchaus normal.

Zudem soll der Sandros in der Lage sein, alle sportlichen Aktivitäten seiner Familie mitzumachen. Mit einem Sandros muss man nicht dreimal in der Woche auf dem Abrichteplatz erscheinen, um seinen Hunde auszulasten. Wer will, kann das natürlich tun und wer Turnierambitionen hat, dem steht es frei, sich auszutoben. Doch die Mehrheit hat weder Turniergedanken noch den Willen den Hundeplatz mehrmals pro Woche zu vergewaltigen.
Sandros lieben es, bei ihren Menschen zu sein und sich mit ihm zu bewegen. Wie schon beschrieben, wollen wir den Hund im Sandros erhalten, auch wenn die äußere Erscheinung manchmal sehr wölfisch ist. Für diesen Hund ist es gut, dass man hinausgeht und sich selbst auch der frischen Luft und der Bewegung hingibt. Radfahren, Wandern, Schifahren, Langlaufen, Skaten, Schwimmen, Reiten, egal was, der Sandros wird begeistert dabei sein. Unser Ziel ist: Der wachsame, intelligente, gelehrige Familien und Begleithund, nicht unbedingt der direkte, scharfe, triebige und nicht zu bremsende Schutzhund. Dass es auch solche unter den Sandros Wolfsschäferhunden geben mag, streite ich gar nicht ab, Ziel ist es jedenfalls nicht.
Wer einen harten Hund, mit der netten „gesunden Aggression“ haben will, kann sich unter den Malis oder den Holl. Schäferhunden umsehen, die für solche Dienste gemacht worden sind. (Und selbst da gibt es Persönlichkeiten, die auf den Ärmel und den Schutzdienst schlichtweg pfeifen).


Weißer Wolf
Mit einem Sandros Leisha Wolfsschäferhund holen sie sich ein Stückchen Natur und einen Schluck Wildnis ins Haus. Wir wollen, dass Sie etwas Einzigartiges an der Leine führen, etwas, auf das Sie stolz sein können und wir sind bemüht, genau das zu erzüchten. Einen einzigartigen Hund, der nicht so ist wie alle anderen, sondern eben anders.