Impfen! Wenn der Schutz zur Gefahr wird (neu)

Impfen. Wir alle impfen unsere Hunde, weil wir nicht wollen, dass sie erkranken. Wir impfen unsere Hunde gegen alles Erdenklich, ob sinnvoll oder nicht, sei jetzt mal dahingestellt und wir impfen jährlich, weil es so vorgeschrieben ist, gesagt wird oder der Tierarzt das so empfiehlt.

Worüber sich aber kaum jemand Gedanken macht, sind Impfreaktionen. Und die wenigsten tippen auf eine Impfreaktion, wenn ein Hund drei Wochen nach der Impfung z.b. einen epileptischen Anfall bekommt.

Tierärzte sagen, dass man eine Impfreaktion direkt nach der Impfung, also Stunden später erwartet, es aber nicht sein kann, dass der Hund zwei Wochen danach eine Reaktion darauf hat.

Die Impfung ist gut, und unerschütterlich wird weiter geimpft mit sechs- oder siebenfach Impfstoffen, die in so einen Hund reingejagt werden. Tauchen Tage nach der Impfung auf einmal Probleme auf, denkt man in den seltensten Fällen an die Impfung, sondern sucht die Ursache woanders. Impfreaktionen lassen sich als solche nicht nachweisen, auch nicht, wenn der Hund verstirbt.

Impfungen sind allerdings bei Weitem nicht so ungefährlich, wie man glaubend machen will. Ich spreche aus Erfahrung. Vor zwei Jahren hatten wir den ersten Zwischenfall. Die Welpen wurden geimpft, bei der Untersuchung für gesund befunden und nichts deutete darauf hin, dass da etwas wäre. Keine Krankheitsanzeichen von Husten, Durchfall, Unwohlsein, verminderte Aktivität oder Appetitlosigkeit. Es war rein nichts. Dann der Schock. Drei Welpen verstarben kurz nach der Abgabe. Der Weltuntergang eines jeden Züchters. Es war für mich total unverständlich und das große „Warum“  hing in der Luft. Um der Sache auf den Grund zu gehen, brachten wir die Welpen in die Pathologie. Ich ließ eine große Histo anfertigen. Die Welpen wurden genau durchsucht organisch, bakteriologisch, virologisch, toxologisch. Der Befund: Negativ. Laut Pathologe waren es gut genährte, eigentlich gesunde Welpen. Mit diesem Befund konnte ich allerdings nichts anfangen. Ein gesunder Welpe stirbt nicht einfach so, weil es lustig ist. Zumal auch der Tod sehr eigenartig war. Die Welpen fielen einfach tot um.

Damals wurde auch eine mögliche Impfreaktion meinerseits angesprochen, aber vom Pathologen dementiert. Das könnte nicht sein und es käme öfter vor, dass Welpen ohne ersichtlichen Grund versterben.

Gut, wir hatten also nichts. Ich konnte noch nicht mal was ändern, weil es eben nichts gab. Ich musste diesen Fall so stehenlassen und hatte keine Ahnung.

 

Dann, zwei Jahre später, erneut ein Fall. Kurz nach dem Impfen verstirbt ein gesunder Welpe einfach so im Schlaf. Wieder keine Krankheitsanzeichen, es stand nur die vorherige Impfung im Vordergrund. Eine Tierärztin, die selbst mal gezüchtet hatte, erwähnte dann das, was ich bereits vermutet habe. Impfreaktion. Sie hätte zweimal dasselbe durchgemacht. Das war für mich die Bestätigung und ich begann mich durchzulesen und durchzufragen. Dabei unterhielt ich mich mit unserem Labor für Gentechnik und forschte mich auch durch Uniberichte, die in den USA erstellt worden waren, da es bei uns eben sehr wenig Studien über Impfungen und deren Auswirkungen gibt. Und ja, ich stieß auf interessante Dinge. Welpen sterben definitiv an Impfungen, warum … ja, darüber kann man jetzt streiten.

Fakt ist, dass Welpen meist zwischen der siebten und achten Woche einen Mehrfachimpfstoff erhalten, der dann nach einem Monat zu wiederholen ist, weil man davon ausgeht, dass der Welpe mit sieben oder acht Wochen durch die Antikörper der Mutterhündin noch so gut geschützt ist, dass er keine eigenen Abwehrstoffe aufbaut. Deswegen impft man nochmal, in der Hoffnung, dass dann endlich körpereigene Abwehrstoffe aufgebaut werden.

Grundsätzlich finde ich Impfungen nicht schlecht. Ich bin kein totaler Impfgegner, denn würde es Impfungen nicht geben, würden wir uns vermutlich noch immer mit Staupe oder Tollwut herumschlagen, die es ja in unserem Land gegeben hat, die aber durch Impfungen ausgerottet worden sind.

Fraglich ist nur der Umgang mit Impfungen und da läuft meiner Meinung nach einiges falsch.

Impfstoffe für Tiere enthalten einen ganzen Cocktail an Zusatzstoffen. Thiomersal ist eine hochgradig toxische Quecksilberverbindung, die das Nervensystem nachhaltig schädigen kann. Auch Aluminiumhydroxid ist ein Nervengift und kann unter anderem an der Einstichstelle zu Gewebeveränderungen führen.

Weitere Zusätze sind: Antibiotika, Formaldehyd, Fremdproteine und Öl-Adjuvantien. Letztere hatten im Tierversuch Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Rheuma und Lupus Erythematodes ausgelöst.

Auch mein Labor hat bestätigt, dass es da viele Zusatzstoffe gibt, die so ein Welpe erst mal vertragen muss. Tritt eine Reaktion auf, weiß man meist nicht ganz genau, auf was der Welpe jetzt reagiert hat. Auf das Serum selbst oder auf den Zusatzstoff??? Wenn ja, auf welchen???

 

Jetzt nehmen wir mal unseren Hausverstand und stellen uns Folgendes vor. Wir haben einen Welpen mit knapp acht Wochen. Also gerade mal acht Wochen auf dieser Welt und impfen dieses Tierchen mit einem Sechsfachimpfstoff mit allen Zusätzen. Viele Welpen halten das aus, einige eben nicht, weil so ein Welpe für sowas eigentlich noch sehr jung ist. Tierärzte erklären aber, würde man den Hund nicht impfen, ist er nicht geschützt. Ich kenne aber sehr viele gänzlich ungeimpfte Tiere, die alt sind und immer noch leben (allen voran die 12 jährige Katze meiner Tochter, Freigängerin, ungeimpft … und wird a net hin!!! Auf gut Deutsch, die Katze war bisher nie krank, erfreut sich immer noch bester Gesundheit und wurde nie geimpft).

Mein Argument war allerdings ziemlich greifend. Was, wenn der Welpe an der Impfung stirbt, die ihn eigentlich schützen soll. Und mit einem „Zufall“ oder „Das kann vorkommen“ kann ich nichts anfangen.

Wir haben über das Thema Impfungen gut nachgedacht und uns entschlossen, den Welpen weniger zu impfen, damit sie nicht diesem Stress der Impfung ausgesetzt sind. Aus Berichten einer Universität in den USA habe ich entnommen, dass die Impfung gegen Leptospirose bei Welpen als gefährlich eingestuft und nicht mehr empfohlen werden. Ich meine, es hat einen Sinn, warum es solche Studien gibt.

Wir müssen unsere Welpen geimpft abgeben, anders geht es nicht, aber wir empfehlen jedem, die Impferei zu überdenken, denn Impfungen machen nicht immer das, was sie tun sollen, nämlich schützen. Manchmal geht der Schuss nach hinten los und der Hund reagiert mit nachhaltigen Schäden, die nicht mehr zu reparieren sind. (Eine Freundin hat einen Hund, der auf eine Tollwutimpfung mit Epileptischen Anfällen geantwortet hat. Sie lässt ihren Hund nie wieder impfen)

Ich denke, dass eine Grundimmunisierungen gegen tödliche Hundeseuchen wie Staupe oder Parvo wichtig sind. Hepatitis kommt kaum noch vor, weswegen eine Impfung dagegen eigentlich wenig Sinn macht. Lepto ist genau wie Tollwut so eine Sache. Lepto hält sich lange, allerdings gilt der Impfstoff als nicht ganz ungefährlich. Ich habe gelesen, dass man rät, Lepto und Tollwut erst im Alter von einem Jahr zu impfen, wenn notwendig. Fährt man mit seinem Hund in den Urlaub, beispielsweise in den Süden, ist ein guter Impfschutz sicher nicht ungünstig und die Tollwutimpfung ist allein für den Grenzübertritt wichtig. Ob man hier zuhause diese ganzen Impfungen wirklich braucht, muss jeder selbst entscheiden.

Zudem braucht das Immunsystem des Hundes keine jährliche Erinnerung in Form einer Auffrischungsimpfung. Impfungen halten weit länger, aber es hat schon was mit Marketing und Absatz zu tun, einen Hund jährlich impfen zu lassen und viele Tierärzte reden den Hundehaltern oft ins Gewissen, wenn sie eine Impfung „vergessen“. Es gehört nochmal von vorne angefangen, nochmal grundimmunisiert und da kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, dass das Blödsinn ist. Ich kann meinen Hund natürlich auch zu Tode impfen. Wie viele Hunde es gibt, die sich mit Schäden quälen, die allein auf ein Zuviel an Impfungen zurückzuführen ist, will ich nicht mal wissen.

(Man nehme folgendes Szenario: Hund kommt zum Tierarzt und bekommt seine jährliche Impfung. Gleichzeitig bekommt er noch eine Wurmkur und noch ein Spot On in den Nacken geschmiert. Hallo … das sind alles Gifte. Wurmkuren sind Nervengifte, die Würmer abtöten und auch Spot Ons sind Gifte, die Ektoparasiten abhalten sollen, alles auf einmal … ist doch ziemlich heftig)

Es gibt so ein schönes Sprichwort: Die Dosis macht das Gift.

Man kann seinen Hund grundimmunisieren, das heißt, den Welpen impfen, ein Jahr später auffrischen und es dann gut sein lassen. Wir Menschen impfen uns doch auch nicht jährlich. Viele Hunde haben Würmer, was wir Menschen widerlich finden, die aber den Hund in einer gewissen Menge nicht schaden. Es reicht im Normalfall den Hund einmal im Jahr zu entwurmen und bitte … nicht dann, wenn der Hund geimpft worden ist.

Genauso verhält es sich mit Insektiziden, Spot Ons oder sonstigen Dingen. Man muss seinem Hund nicht ständig Gifte verabreichen, damit er keine Flöhe oder Zecken bekommt, man kann dann reagieren, wenn es soweit ist. Alles mit Maß und Ziel. Ein, zwei Zecken tun dem Hund keinen Abbruch. Das war früher schon so, man hat den Zeck rausgedreht und gut war. Wenn der Hund täglich übersät ist, ja dann wird man was tun und bitte: Kokosöl hilft nicht gegen Zecken. Man kann, wenn, dann den Hund mit Essig einsprühen, was aber nur kurzzeitig Abhilfe schafft. Zudem stinkt der Hund und er mag sich selbst nicht. Auch Abwehrsprays, die für Pferde verwendet werden, helfen kurzfristig, aber das Dilemma ist dasselbe. Es stinkt und der Hund mag sich selbst nicht. Wir verwenden auch Spot Ons, aber nur dann, wenn es wirklich notwendig ist, sonst nicht.

Man möchte natürlich, dass der Hund gesund bleibt, aber es ist immer so ein Ding mit der Überfürsorge, die mehr schadet als wirklich nutzt. Jedes Medikament, dass einem Hund verabreicht wird, hat Nebenwirkungen. Die einen merken es, die anderen reagieren weniger. Geht man jetzt wirklich wegen jedem Zipperlein (es gibt Menschen, die nerven einen Tierarzt am Sonntag damit, dass eine Zecke beim Hund gefunden worden ist) zum Tierarzt. Meine Sohn sagt immer: Was nicht stark blutet oder komisch wegsteht, heilt von allein und so hat es auch meine Großmutter gehandhabt, weil es dies Überversorgung damals nicht gegeben hat. Wunden heilen bei Kindern und Tieren relativ schnell ab, wenn man kein Drama daraus macht. Wenn Wölfe sich in den Haaren haben, entstehen auch Verletzungen, die von selbst abheilen müssen, da es keine andere Möglichkeit gibt. Manche Tierarztpraxen sind voll mit Patienten, die keine sind, weil sie mit irgendwelchen Mimimi-Wehwechen daherkommen und diejenigen, die wirklich ein Problem haben, müssen endlos warten. Es ist schon eine Zumutung, eine Tierklinik im Wochenenddienst, der eigentlich für Notfälle vorgesehen ist, wegen eines Kratzers zu beschäftigen, weil „die ja eh da sind“.

Bitte überdenkt, wie ihr mit euren Tieren, Impfungen und Medikamenten umgeht. Wir wissen mittlerweile, Impfungen können tödlich sein. Wir haben es selbst erlebt und es ist graulich, einen toten Welpen in Händen zu halten, der an einer blöden Impfung gestorben ist.

Weniger ist manchmal mehr.