Projekt 2: Hund im Dienst des Menschen

Gigantische Schneemengen, dazu dumme Menschen, die irgendwo im freien Gelände bei Warnstufe 5, also dunkeldunkelrot, rumkrebsen und dann verschüttet werden. Retter müssen dann den Lawinenkegel hoch und versuchen den Verschütteten unter Einsatz ihres eigenen Lebens zu retten. Ihre Helfer, Hunde. Hunde, die solche Leute oft finden, die dann ausgegraben werden, bevor ihnen die Luft ausgeht.

Genauso verhält es sich mit vermissten Personen. Nicht selten müssen Retter im Sommer raus, um Vermisste zu suchen und nicht selten sind es Hunde, die sie finden. Der Job eines Rettungshundes.

Auch Mentrailer sind speziell ausgebildete Hunde, die Menschen wie auch entlaufene Hunde wieder auffinden können.

Es gibt noch wesentlich mehr, wo Hunde eingesetzt werden, da deren Sinne und deren Leichtfüßigkeit unsere einfach übersteigen. Hunde sind nicht nur ungestüme Leinenrowdys, sondern Tiere, die helfen können, wenn man ein wenig Geschick und Geduld aufbringt.

Auch hier wollen wir helfen.

Wir suchen einen Rettungshundeführer, der entweder seinen Hund verloren hat und einen neuen sucht, oder der einen jungen Hund neu heranziehen möchte, da der Ältere vielleicht irgendwann zu alt für den Einsatz ist. Dieses Mal, und das gilt nur für jetzt, kostenlos.

Bedingung, es muss ein Hundeführer sein, der bereits einen Hund geführt hat oder noch immer führt und der dies auch mit Prüfungsurkunden bestätigen kann. (Einsatzeignungsprüfung, bzw. andere höhere Prüfung) denn wir wollen uns auch hier vor solchen Leuten schützen, die viel erzählen, aber nur an einen kostenlosen Hund kommen wollen. Wir möchten unsere Sandros Dogs auch im Einsatz für den Menschen sehen, um zu zeigen, dass die Hunde auch etwas zu leisten imstande sind.

Unsere Wahl ist auf einen besonderen Hund gefallen.

Sahaptin of Silvermoon

    

Eigentlich war Katzie unser Favorit, aber Sahaptin ist es geworden. Der Hund, der bald in die Ausbildung zum Rettungshund geht. Die Familie, die ihn bekommt, hatte diesen Winter Pech. Zuerst stürzte der Papa bei einer Bergrettung selbst ab, hat sich aber erholt. Das schaufelte man tonnenweise Schnee von Zufahrtsstraßen und Dächern, aber den nicht genug, die Rettungshündin Lou schlief eines Nachts ein und wachte nicht mehr auf. Für die Familie eine Katastrophe. Nun, sie werden Sahaptin bekommen und freuen sich, nach anfänglichen Zweifel, sehr auf ihren neuen Hund. Eine Familie, die nie ohne Hund gelebt hat und mehr in den Bergen unterwegs ist, als so mancher Ziegenbock.

Wir freuen uns sehr, dass das so geglückt ist und hoffen, dass Sahaptin ein toller Suchhund wird, der vielen Menschen das Leben retten wird.

Projekt abgeschlossen.