Zucht

Was die Aufzucht unserer Welpen anbelangt, macht uns niemand mehr etwas vor. Genug Erfahrung haben wir. Wie viele bereits wissen haben wir einen tollen Außenbereich, große Innenräume mit Wurfboxen in denen im Winter eine Wärmelampe brennt.

Manche Hündinnen von uns werfen im Haus, manche draußen. Das überlassen wir den Hunden. Im Haus ziehen wir sie nichts groß, da sie einfach Platz brauchen, wo sie sich bewegen können. Zudem ist es im Stall besser, die Welpen sauber zu halten, denn sie pinkeln und kacksen natürlich überall hin. Draußen ist uns das egal. Dort gibt es Rindenmulch, sie können von selbst in den Außenbereich und fangen dann an, nur noch draußen ihr Geschäft zu verrichten.

Mama wird nicht pausenlos zu den Welpen gesperrt, da auch sie ihre Auszeiten braucht. Natürlich ist sie Anfangs immer bei ihren Kindern, das will sie selbst, aber es kommt die Zeit, wo sie wieder zum Rudel will oder auch mal toben gehen möchte. Wenn sie sich ausgetobt hat, kommt sie sowieso wieder zurück.

Auch die Malamute Welpen werden bei uns mit frischem Futter versorgt. Sie bekommen Fleisch, Getrocknetes, gekochte Hühnerhälse, was das Herz begehrt.

Die Eltern sind auf Erbkrankheiten (SLC, MH, DM, AMPN) hin überprüft, HD und ED frei. Mit einem Hund, der kranke Gelenke hat, kann ich nicht fahren. Wenn sie mehrere Kilometer vor dem Wagen rennen können, ist das das beste Zeichen, dass alles in Ordnung ist. Wir hatten weder bei den Malamuts noch bei den Sandros je ein wirkliches Problem mit HD oder ED.

Die Eltern besitzen ein DNA-Profil, das heißt, auch die Welpen bekommen ein DNA-Profil mit Abstammungsgutachten, welches beweist, dass die angegebenen Eltern auch die biologischen sind. Papiere haben sie nicht. Wir haben einen Abstammungsnachweis, damit Daten nicht verloren gehen, aber wir streben derzeit keine Zucht mit Papieren an, um uns keinem Verein unterwerfen zu müssen. Ich trage die Verantwortung über meine Zucht, kein Verein, aber wenn der Verein mir sagt, was ich zu tun habe, obwohl ich es nicht für gut befinde, kann ich die Verantwortung nicht mehr übernehmen. Dadurch sind unsere Malamutwelpen auch etwas günstiger, als solche, die eine Ahnentafel besitzen.

Dennoch, der Preis entsteht, weil eine ordentliche Zucht einfach viel Geld kostet. Die Elterntiere brauchen das ganze Jahr über Versorgung. Die Welpen rauben einem manchmal alle Kraft, weil sie einfach sehr viel dreckig machen, Unmengen an Futter vertilgen und überhaupt keine Rücksicht auf ihre Decken nehmen, die ständig gewaschen werden müssen. Immer ist was herzurichten, was sie kaputt machen. Natürlich werden sie mehrmals entwurmt, gechipt und auch geimpft.  Zucht ist definitiv kein billiges Vergnügen, deswegen haben auch Welpen ohne Papiere ihren Preis, da wir auch nach der Übernahme durch den Besitzer immer noch für unsere Welpen da sind und helfen, wo wir nur können.